Gut geeignet
Öffnungszeiten, Ablauf einer Leistung, benötigte Unterlagen, Status-Fragen mit klarer Datenquelle, Terminwünsche und das Erfassen eines Anliegens mit Rückrufbitte.
Ein KI-Chatbot auf der Firmenwebsite lohnt sich für wiederkehrende, klar abgegrenzte Anfragen, wenn er sich als KI zu erkennen gibt und schwierige Fälle zuverlässig an einen Menschen übergibt. Rechtlich gehören dazu ein Hinweis nach Art. 50 AI Act (formal ist es Pflicht des Anbieters; als Betreiber solltest du sicherstellen, dass der Hinweis erfolgt), eine angepasste Datenschutzerklärung, ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung und eine festgelegte Speicherdauer. Dieser Ratgeber von Hey2Ai zeigt die Einführung Schritt für Schritt.
Öffnungszeiten, Ablauf einer Leistung, benötigte Unterlagen, Status-Fragen mit klarer Datenquelle, Terminwünsche und das Erfassen eines Anliegens mit Rückrufbitte.
Beschwerden, Kündigungen, Schadenmeldungen und Fragen zu einem konkreten Vertrag. Der Bot erfasst das Anliegen und leitet es mit Zusammenfassung an das Team weiter.
Rechts-, Steuer- oder Gesundheitsauskünfte im Einzelfall, Preisverhandlungen und alles, was eine verbindliche Entscheidung verlangt.
Ein Chatbot ist erst startklar, wenn Übergabe, Kennzeichnung, Datenschutz und Grenzen seiner Befugnisse geregelt sind.
Lege fest, wann der Bot übergibt: auf Wunsch des Kunden, bei wiederholtem Nichtverstehen, bei sensiblen Themen und außerhalb seines Themenbereichs. Außerhalb der Geschäftszeiten sollte er ehrlich sagen, wann sich jemand meldet, und den Vorgang mit Zusammenfassung ins Team übergeben.
Seit dem 2. August 2026 müssen Menschen erkennen können, dass sie mit einer KI interagieren, sofern das nicht offensichtlich ist. Formal ist es Pflicht des Anbieters des KI-Systems. Setzt du ein fremdes System auf deiner Website ein, solltest du als Betreiber sicherstellen, dass der Hinweis erfolgt. Nach den Leitlinien der EU-Kommission gehört der Hinweis vor die erste Interaktion, ein Satz nur in den Nutzungsbedingungen genügt nicht. Formulierungsbeispiele findest du im Ratgeber zur KI-Kennzeichnungspflicht.
Ergänze die Datenschutzerklärung um Zweck, Rechtsgrundlage, Empfänger und Speicherdauer der Chatdaten, wie Art. 13 DSGVO es verlangt. Mit dem Anbieter des Chatbots und des Sprachmodells schließt du einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Prüfe dabei, wo die Daten verarbeitet werden und ob der Anbieter sie zum Training nutzt. Chatverläufe dürfen nur so lange gespeichert werden, wie es für den Zweck erforderlich ist (Art. 5 Abs. 1 lit. e DSGVO). Lege eine feste Löschfrist fest, etwa nach Abschluss des Vorgangs.
Ein Chatbot darf keine Rabatte gewähren, keine Verträge abschließen und keine Kulanz zusagen. Schreibe das in die Anweisungen des Bots und lass solche Anliegen immer von einem Menschen freigeben. Bei Hey2Ai läuft jeder Agent mit menschlicher Freigabe. Dieser Ratgeber ist keine Rechtsberatung.
Werte E-Mails und Anrufe der letzten Wochen aus und wähle die zehn häufigsten Standardfragen.
Hinterlege geprüfte Antworten und Dokumente. Der Bot soll nur aus diesen Quellen antworten.
Lass Mitarbeitende den Bot mit echten und schwierigen Fragen prüfen, bevor Kunden ihn sehen.
Beobachte die Kennzahlen aus dem folgenden Abschnitt und passe Antworten monatlich an.
Ob ein Chatbot hilft, zeigen wenige Kennzahlen, die du vor dem Start als Ausgangswert erfasst.
Der Chatbot ist oft der erste Schritt. Wenn er nicht nur antwortet, sondern Vorgänge anlegt oder Termine bucht, wird daraus ein KI-Agent, der mit deinen Systemen verbunden ist.
In der kostenlosen KI-Analyse benennen wir den Vorgang, der sich zuerst lohnt, mit Werkzeug, Kennzahl und Größenordnung. Und du bekommst eine ehrliche Einschätzung, auch wenn sie Nein heißt.
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