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AI-Act-Check: In sieben Fragen zu deinen Pflichten nach dem EU AI Act

Mit dem AI-Act-Check von Hey2Ai siehst du in wenigen Minuten, welche Pflichten aus dem EU AI Act und der DSGVO für den KI-Einsatz in deinem Unternehmen gelten, von der KI-Kompetenz bis zu Hochrisiko-Anwendungen. Du beantwortest sieben Fragen, die Auswertung läuft nur in deinem Browser, und es werden keine Daten gespeichert oder übertragen.

Zuletzt aktualisiert: · Hey2Ai, München

Check

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Sieben kurze Fragen, eine nach der anderen. Wähle jeweils „Ja“, „Nein“ oder „Weiß nicht“. Am Ende siehst du, welche Pflichten für dein Unternehmen gelten.

Frage 1 von 7

Nutzt dein Unternehmen KI-Werkzeuge beruflich?

Zum Beispiel ChatGPT, Microsoft Copilot, eigene GPTs, KI-Agenten oder KI-Funktionen in deiner Fachsoftware.

Frage 2 von 7

Entwickelt dein Unternehmen KI-Systeme oder bietet sie unter eigenem Namen an?

Zum Beispiel ein eigener Chatbot für Kunden oder eine KI-Funktion in einem Produkt, das du verkaufst.

Frage 3 von 7

Sprechen Menschen direkt mit einem KI-System deines Unternehmens?

Zum Beispiel Kunden mit einem Website-Chatbot, Anrufer mit einem KI-Telefonassistenten oder Bewerber mit einem KI-Dialog.

Frage 4 von 7

Veröffentlichst du mit KI erzeugte Inhalte?

Bilder, Videos oder Tonaufnahmen, die echt wirken, oder KI-Texte, die die Öffentlichkeit über Themen von öffentlichem Interesse informieren.

Frage 5 von 7

Setzt du KI in einem sensiblen Bereich ein?

Personalauswahl oder Bewertung von Beschäftigten, Kreditwürdigkeit, Risikobewertung und Preisbildung in der Lebens- und Krankenversicherung, Zugang zu Bildung oder Prüfungen.

Frage 6 von 7

Nutzt du KI für Emotionserkennung am Arbeitsplatz oder zur Bewertung von Personen nach ihrem sozialen Verhalten?

Auch manipulative Techniken, die Menschen zu Entscheidungen bringen, die sie sonst nicht treffen würden, fallen darunter.

Frage 7 von 7

Verarbeiten deine KI-Werkzeuge personenbezogene Daten?

Zum Beispiel Namen, E-Mails oder Unterlagen von Kunden, Mandanten, Mietern oder Beschäftigten.

Deine möglichen Pflichten

Ohne Antworten siehst du hier alle Pflichten, die nach dem EU AI Act und der DSGVO für den KI-Einsatz infrage kommen.

  1. Prüfen

    KI-Kompetenz fördern (Art. 4, seit 2. Februar 2025)

    Ergreife Maßnahmen, damit Mitarbeitende KI sachkundig einsetzen, zum Beispiel rollenbezogene Maßnahmen mit Dokumentation. Ein bestimmtes Niveau muss nicht garantiert werden. Mehr zu KI-Kompetenz und KI-Beauftragten

  2. Prüfen

    KI-Inventar und Zuständigkeit festlegen

    Erfasse alle KI-Werkzeuge und Agenten mit Zweck, Daten und Verantwortlichen und benenne eine zuständige Person. Das ist keine ausdrückliche Pflicht, aber Voraussetzung, um alle anderen Pflichten zu prüfen. Zum Agent Estate Review

  3. Prüfen

    Verbotene Praktiken sofort beenden (Art. 5, seit 2. Februar 2025)

    Emotionserkennung am Arbeitsplatz, Social Scoring und manipulative Techniken sind bis auf enge Ausnahmen verboten. Hier drohen die höchsten Bußgelder, bis 35 Mio. Euro oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes.

  4. Prüfen

    Chatbots als KI kenntlich machen (Art. 50, seit 2. August 2026)

    Menschen müssen erkennen können, dass sie mit einem KI-System interagieren, es sei denn, das ist offensichtlich. Formal ist es Pflicht des Anbieters; als Betreiber solltest du sicherstellen, dass der Hinweis erfolgt (bei Telefon zu Beginn und bei längeren Gesprächen auch zwischendurch).

  5. Prüfen

    KI-Inhalte kennzeichnen (Art. 50, seit 2. August 2026)

    Echt wirkende Bilder, Videos und Tonaufnahmen, die mit KI erzeugt oder verändert wurden, müssen offengelegt werden. KI-Texte zur Information der Öffentlichkeit ebenfalls, außer sie wurden redaktionell geprüft und verantwortet.

  6. Prüfen

    Betreiberpflichten für Hochrisiko-KI vorbereiten (Art. 26, ab 2. Dezember 2027)

    Dazu gehören Verwendung nach Gebrauchsanweisung, menschliche Aufsicht durch geschulte Personen, Überwachung des Betriebs, Aufbewahrung der Protokolle und die Information der Beschäftigten vor dem Einsatz am Arbeitsplatz.

  7. Prüfen

    Anbieterpflichten beachten

    Wer KI-Systeme unter eigenem Namen anbietet, trägt zusätzliche Pflichten, etwa die maschinenlesbare Markierung KI-erzeugter Inhalte (Art. 50) und bei Hochrisiko-Systemen Konformitätsbewertung, technische Dokumentation und Qualitätsmanagement.

  8. Prüfen

    DSGVO-Pflichten erfüllen

    Schließe mit jedem KI-Dienstleister einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO), prüfe den Verarbeitungsort und bei hohem Risiko eine Datenschutz-Folgenabschätzung (Art. 35 DSGVO). Mehr zu ChatGPT und DSGVO

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Wie du das Ergebnis nutzt

Der Check zeigt, welche Pflichten nach deinen Angaben infrage kommen. Er ersetzt keine Prüfung im Einzelfall und keine Rechtsberatung. Wenn du bei einer Frage unsicher warst, ist das meist ein Hinweis, dass ein KI-Inventar fehlt.

Eine vollständige Liste der Pflichten mit Fristen findest du in der EU AI Act Checkliste, den Überblick über die Verordnung auf der Seite zum EU AI Act.

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Die Vorlagen kommen als gestaltetes PDF zum Ausdrucken und als Datei zum Bearbeiten, direkt in dein Postfach. Arbeitshilfen, keine Rechtsberatung.

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EU AI Act Checkliste

Die acht Punkte zum Abhaken, mit allen Fristen nach dem Digital Omnibus 2026 und Platz für Datum und Zuständigkeit.

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FAQ

Fragen zum AI-Act-Check

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Welche Pflichten aus dem EU AI Act gelten für mein Unternehmen?
Das hängt davon ab, wie du KI einsetzt. Fast jedes Unternehmen, das KI beruflich nutzt, muss Maßnahmen zur KI-Kompetenz ergreifen. Wer Chatbots betreibt oder KI-Inhalte veröffentlicht, hat seit August 2026 Transparenzpflichten. Für Hochrisiko-Anwendungen gelten ab Dezember 2027 zusätzliche Pflichten.
Werden meine Antworten im AI-Act-Check gespeichert?
Nein. Die Auswertung läuft vollständig in deinem Browser. Es werden keine Antworten an Hey2Ai oder Dritte übertragen und keine Cookies gesetzt.
Ist das Ergebnis rechtlich verbindlich?
Nein. Der Check gibt eine erste Orientierung auf Grundlage der Verordnung (EU) 2024/1689 und des Digital Omnibus (Stand Oktober 2026). Für eine verbindliche Bewertung wende dich an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
Gilt der EU AI Act auch, wenn ich nur ChatGPT nutze?
Ja. Wer ein KI-System beruflich in eigener Verantwortung nutzt, ist Betreiber. Für die Nutzung von ChatGPT gelten vor allem die Pflicht zu Maßnahmen der KI-Kompetenz und, je nach Einsatz, die Transparenzpflichten.
Was mache ich, wenn ich bei einer Frage „Weiß nicht“ wähle?
Dann fehlt meist der Überblick, welche KI im Unternehmen genutzt wird. Ein KI-Inventar oder ein Agent Estate Review schafft diesen Überblick als ersten Schritt.
Wie bekomme ich Unterstützung bei der Umsetzung?
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Welcher Vorgang kostet dein Team täglich Zeit?

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