Bitkom-StudieStudien · KI-Regeln

KI gibt die Note, keiner prüft: 7 Prozent der Lehrkräfte geben es zu

Noten von der KI, ungeprüft: Was die Bitkom-Umfrage über KI ohne Regeln verrät

58 Prozent der Lehrkräfte nutzen KI, 51 Prozent fühlen sich überfordert und 7 Prozent haben schon ungeprüft Noten per KI vergeben. Das Muster dahinter kennst du vielleicht aus deinem Betrieb.

Redaktion Hey2Ai · · Quellen geprüft am · 2 Min. Lesezeit

Das ist passiert

Der Digitalverband Bitkom hat am 27. Oktober 2026 eine repräsentative Umfrage unter 501 Lehrkräften der Sekundarstufen I und II veröffentlicht. 58 Prozent nutzen KI für schulische Zwecke, 7 Prozent haben nach eigener Angabe schon Noten mit KI vergeben, ohne die Ergebnisse zu prüfen. 57 Prozent berichten von klaren Regeln zum KI-Einsatz an ihrer Schule.

Auf einen Blick

KI im Schulalltag: Anteil der befragten Lehrkräfte

Lehrkräfte, die KI-Noten ungeprüft vergeben haben7 %
Lehrkräfte, die KI zur Kontrolle von Aufgaben und Prüfungen nutzen20 %
Lehrkräfte, die sich von KI überfordert fühlen51 %
Lehrkräfte mit klaren KI-Regeln an ihrer Schule57 %
Lehrkräfte, die KI für schulische Zwecke nutzen58 %
501 Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II in Deutschland, telefonische Bitkom-Umfrage in den Kalenderwochen 22 bis 26 des Jahres 2026. [1]

Die Fakten

  1. 58 Prozent der befragten Lehrkräfte nutzen KI für schulische Zwecke, 20 Prozent setzen sie ein, um Aufgaben und Prüfungen zu kontrollieren. [1]
  2. 7 Prozent sagen nach eigener Angabe, sie hätten schon ungeprüft Noten durch KI vergeben. [1]
  3. 57 Prozent berichten von klaren Regeln zum KI-Einsatz an ihrer Schule. Bitkom bezeichnet das als nur etwas mehr als die Hälfte. [1]
  4. 51 Prozent fühlen sich von KI überfordert, 70 Prozent halten die KI-Nutzung der Schülerinnen und Schüler für kaum kontrollierbar. [1]
  5. Befragt wurden 501 Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II telefonisch in den Kalenderwochen 22 bis 26 des Jahres 2026. Die Umfrage ist laut Bitkom repräsentativ. [1]

Darum ist das wichtig

Die Umfrage betrifft Schulen, zeigt aber ein Muster, das es in jeder Organisation gibt: KI wird genutzt, bevor Regeln und Prüfschritte da sind. Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst fordert deshalb umsetzbare Regeln, wann der KI-Einsatz erlaubt ist und wo nicht.

Was das für deine Firma heißt

Lege fest, welche Ergebnisse einer KI ein Mensch prüfen muss, bevor sie weiterverwendet werden, etwa bei Bewertungen, Zusagen oder Auswertungen über Personen. Halte das in einer KI-Richtlinie fest, damit dein Team nicht selbst entscheiden muss, was erlaubt ist.

Was das für dich im Job heißt

Wenn du KI-Ergebnisse für Bewertungen oder Entscheidungen über andere nutzt, bleibt die Verantwortung bei dir, und ein kurzer Blick auf das Ergebnis lohnt sich immer. Frag in deinem Betrieb nach klaren Regeln, wenn es sie noch nicht gibt. Das hilft auch gegen das Gefühl, mit der Technik allein gelassen zu sein.

So hilft Hey2Ai

Wo muss bei dir ein Mensch gegenprüfen?

KI spart Zeit, aber nur, wenn klar ist, welche Ergebnisse ein Mensch freigibt. Hey2Ai klärt mit dir in der KI-Strategie, wo KI bei dir sinnvoll arbeitet und wo Regeln und Freigaben nötig sind.

Diese Meldung beruht auf der Bitkom-Pressemitteilung vom 27. Oktober 2026 zur KI-Nutzung von Lehrkräften. Zusammenfassung und Einordnung: Redaktion Hey2Ai. Quellen geprüft am 27.10.2026.

Hier steht es: die Quellen

Fragen zu dieser Meldung

Wie viele befragte Lehrkräfte nutzen KI?

Laut einer Bitkom-Umfrage unter 501 Lehrkräften der Sekundarstufen I und II nutzen 58 Prozent KI für schulische Zwecke. Die Umfrage lief in den Kalenderwochen 22 bis 26 des Jahres 2026.

Dürfen Lehrkräfte Noten mit KI vergeben?

Die Bitkom-Pressemitteilung beantwortet das nicht rechtlich. Sie berichtet, dass 7 Prozent der Lehrkräfte nach eigener Angabe schon ungeprüft Noten durch KI vergeben haben, und fordert umsetzbare Regeln für den KI-Einsatz.

Brauchen Unternehmen Regeln für die KI-Nutzung ihrer Beschäftigten?

Bitkom fordert in dieser Meldung umsetzbare Regeln für den KI-Einsatz an Schulen, für Schülerinnen und Schüler ebenso wie für Lehrkräfte. Für Unternehmen gilt sinngemäß dasselbe: Eine schriftliche KI-Richtlinie legt fest, was erlaubt ist und welche Ergebnisse ein Mensch prüfen muss.