Bitkom-UmfrageStudien · KI-Anbieter

USA verlieren: Nur noch 41 Prozent wollen KI aus Amerika

Bitkom-Umfrage: KI aus den USA verliert deutlich, Unternehmen wollen deutsche Anbieter

Nur noch 41 Prozent der Unternehmen würden bevorzugt KI aus den USA nutzen, vor einem Jahr waren es 51 Prozent. Deutsche Anbieter wollen 96 Prozent.

Redaktion Hey2Ai · · Quellen geprüft am · 2 Min. Lesezeit

Das ist passiert

Der Digitalverband Bitkom hat am 2. November 2026, dem ersten Tag des Digital-Gipfels der Bundesregierung, Ergebnisse zweier repräsentativer Unternehmensumfragen veröffentlicht. Nur noch 41 Prozent der Unternehmen würden bevorzugt KI aus den USA nutzen, vor einem Jahr waren es 51 Prozent. 96 Prozent würden bevorzugt KI-Anwendungen deutscher Anbieter nutzen, 64 Prozent sind dafür aber nicht bereit, Abstriche in Kauf zu nehmen.

Auf einen Blick

Woher Unternehmen ihre KI am liebsten hätten

Unternehmen, die bevorzugt KI deutscher Anbieter nutzen würden96 %
Unternehmen, für die das Herkunftsland des KI-Anbieters wichtig ist87 %
Unternehmen, die dafür keine Abstriche in Kauf nehmen würden64 %
Unternehmen, die bevorzugt KI aus den USA nutzen würden (Vorjahr 51)41 %
Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland, zwei telefonische Bitkom-Umfragen im Jahr 2026 mit 603 und 602 Befragten. [1]

Die Fakten

  1. 96 Prozent der Unternehmen würden bevorzugt KI-Anwendungen deutscher Anbieter nutzen. Für 87 Prozent ist das Herkunftsland bei der Auswahl eines KI-Anbieters wichtig. [1]
  2. 64 Prozent, fast zwei Drittel, sind nicht bereit, dafür Abstriche in Kauf zu nehmen. [1]
  3. Die USA verlieren laut Bitkom deutlich an Zuspruch: Nur noch 41 Prozent würden bevorzugt KI aus den USA nutzen, vor einem Jahr waren es 51 Prozent. Frankreich legt von 38 auf 46 Prozent zu, andere EU-Länder kommen auf 43 Prozent nach 40 Prozent im Vorjahr. KI aus China wollen noch 12 Prozent bevorzugt nutzen, 2025 waren es 18 Prozent. [1]
  4. Von der Bundespolitik fordern 97 Prozent, die Investitionen in Schlüsseltechnologien zu verstärken. [1]
  5. Bitkom befragte telefonisch 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten (Kalenderwochen 28 bis 33 des Jahres 2026) und 602 weitere (Kalenderwochen 33 bis 39). Die einzelnen Zahlen ordnet die Pressemitteilung nicht den beiden Umfragen zu, sie nennt nur die Fragen je Umfrage. [1]

Darum ist das wichtig

Der Wunsch nach deutscher oder europäischer KI ist groß, im Alltag zählen aber Preis und Funktionsumfang weiter mit. Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst sagt, entsprechende Angebote müssten unabhängig vom Standort des Anbieters im Wettbewerb bestehen.

Was das für deine Firma heißt

Wenn dir die Herkunft deines KI-Anbieters wichtig ist, lege vor der Auswahl fest, was du dafür aufgeben würdest und was nicht: Standort der Datenverarbeitung, Funktionsumfang, Kosten. Einen Überblick über Alternativen mit EU-Bezug findest du im Vergleich ChatGPT-Alternativen und DSGVO.

Was das für dich im Job heißt

Welches KI-Werkzeug dein Betrieb nutzt, hängt auch davon ab, woher es kommt und wo Daten verarbeitet werden. Frag nach, welche Werkzeuge erlaubt sind und welche Daten du eingeben darfst.

So hilft Hey2Ai

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Wer deutsche KI will, aber nicht auf Komfort verzichten möchte, braucht eine Lösung, die im Alltag funktioniert. Hey2Ai entwickelt dir eine eigene KI-Plattform auf Servern in Deutschland.

Diese Meldung beruht auf der Bitkom-Pressemitteilung vom 2. November 2026 zum Digital-Gipfel. Zusammenfassung und Einordnung: Redaktion Hey2Ai. Quellen geprüft am 03.11.2026.

Hier steht es: die Quellen

Fragen zu dieser Meldung

Wie viele Unternehmen wollen noch KI aus den USA nutzen?

Laut Bitkom würden nur noch 41 Prozent der Unternehmen bevorzugt KI aus den USA nutzen. Vor einem Jahr waren es 51 Prozent.

Würden Unternehmen für deutsche KI mehr zahlen?

Mehrheitlich nein. Laut Bitkom sind 64 Prozent nicht bereit, dafür Abstriche in Kauf zu nehmen, etwa einen höheren Preis oder einen geringeren Funktionsumfang.

Welche KI-Herkunft ziehen Unternehmen sonst vor?

Frankreich liegt bei 46 Prozent, andere EU-Länder kommen auf 43 Prozent, die USA auf 41 Prozent und China auf 12 Prozent. Die Werte stehen in der Bitkom-Pressemitteilung vom 2. November 2026.